Mittwoch, 3. Mai 2006
Snakecity oder Snakecirty neuster Spam
Man soll ja nicht glauben, man hätte schon alles gesehen, aber was nun passiert, das ist ja ganz witzig. Entweder habe ich als Geschäftsmann bei Ebay kaputte Sachen oder ein Paket Steine verkauft oder aber es gibt eine neue Spam Welle?? Ich glaube eher letzteres, wenn wir uns dieses Schreiben mal näher ansehen, was heute in meinen Emaileingang flatterte (mist schon wieder den Spam-Filter neu trainieren):
Sehr geehrte Damen und Herren, in unserem Forum wird angezeigt, dass Sie einen unserer User betrogen haben sollen.
Bitte nutzen Sie die Suchfunktion in unserem Forum http://www.*****.cc/phpBB2/forums.html bzw. www.****.de und nehmen Sie Stellung.
Ansonsten rechnen Sie damit, dass man Sie in Zukunft bei Google unter Ihrer Firmierung osterkamps.de ganz oben findet, wenn man nach Gangster, Betrug und osterkamps.de sucht.
Bitte nehmen Sie dies als ernste Warnung.
Bei Snakecity herrscht Recht und Ordnung. Helfen Sie mit!
Anmerkung des Weblogautors: Hier hat der Verfasser der Email bereits mehrere Straftatbetände geschaffen… soviel zum Thema Recht und Ordnung lol
Sollten Sie sich nicht melden bleibt der Forenbeitrag bestehen da wir davon ausgehen, dass der gegen Sie erbrachte Vorwurf zutrifft.
Hochachtungsvoll
Ihr Snakecity-Team
Die Online-Judikative
Michael Kohlhaas - Werner Kaltofen GbR
ho***@all-inkl.com
Dorfstr. 49
02742 Friedersdorf
Okay, hier wird es auch haarig, da die Emailadresse der Firma gehört, die hier den Webspace bereit stellt… Aber das Spiel geht ja noch weiter. Was wäre Spam, wenn er nicht Viagra oder irgendwie etwas Verkauft, um Geld zu machen; Richtig, jetzt wird noch mal abkassiert - im zweiten Teil der Mail:
Streichung des Forenbeitrages zu osterkamps.de gegen Einmalzahlung:
Sollten Sie Interesse haben, dass wir den User-Kommentar streichen
ist dies nur durch die Zahlung eines Unkostenbeitrages realisierbar. Anfragen mit Gebot in Euro bitte an admin@snakecity.cc. Wir werden nach Geldeingang den Artikel zu osterkamps.de sperren lassen.
Lol, selten so gelacht…. Ich glaube, mein Anwalt würde auch lachen, wenn ich mit dem zusätzlichen Schreiben, was unten an die Mail angehangen ist, bei ihm in der Kanzlei stehen würde:
Schreiben an die Rechtsabteilung: Hinweis an Ihren Rechtsanwalt bzw. Ihre Rechtsabteilung:
Sehr geehrter Rechtsanwalt der Gegenpartei!
Ihr Mandant hat Sie beauftragt, gegen uns rechtlich vorzugehen? Dann lesen Sie sich bitte diese Seite sehr gewissenhaft durch, denn ein Misserfolg Ihrerseits ist auch ein Erfolg unsererseits.
Dieses Portal Snakecity.cc - Snakecirty.de benennt Firmen sowie deren Inhaber, deren Betrugsmaschen durch ihre eigenen Kunden durch Unzufriedenheit zum Ausdruck bringen.
Die zum Teil dramatischen Tatsachenberichte werden bei Notwendigkeit auch gerichtlich von den Kunden selbst bezeugt werden. Alle hier gemachten Aussagen beruhen auf Tatsachen.
Wenn Sie sich nun das Forum ansehen und auch sicherlich dazu Beweismittel sichern, werden Sie erstaunt sein, warum wir noch existieren. Eben aus diesem Grund sollten Sie im Interesse Ihres Mandanten Sorgfalt walten lassen und Ihrer Informationspflicht nachkommen.
Immer wieder versucht man unserer halbwegs anonyme Seite zu schliessen. Die Kosten gingen alle an die Adresse der Mandanten.
Nur zu Ihrer Beruhigung, gegen lautes Saebelgerassel und juristischem Diarrhoe sind wir chemisch gereinigt.
Ihr Mandant sollte von Ihnen den Rat bekommen, dass er Betrug in seiner Firma unterbindet, Schulden auszahlt und somit automatisch aus unserer schwarzen Liste verschwindet. Verwenden Sie lieber Ihre Ausbildung ihren Mandanten genau davon zu ueberzeugen. Er wird es Ihnen danken!
Warum wir solche Seiten im Internet pflegen und Firmen anprangern? Damit im Internet endlich Recht und Ordnung herrscht. Wir arbeiten ehrenamtlich und es werden weitere schwarze Listen entstehen. Wir sind an keinem Geld sondern ausschliesslich an Email-Adressen unserer User interessiert und arbeiten uns die Finger wund! Unkostenbeitrag bei Sperrungen dienen nur der Bezahlung - Webspace etc.
Siehe auch: http://www.snakecirty.de/index_old.php?load=haftung
Wir distanzieren uns von Foren wie www.gomopa.net aus gutem Grund: www.gomopa-stalking.com Wir bitten unsere User, keine Links mehr von www.gomopa.net auf unsere Seiten zu setzen.
Technischer Kontakt: snakecity.cc@domainsbyproxy.com Oder per Telefon: 01212-5-706-39-406 (Ein Service von www.web.de)
001-809-563-7772
Was jedoch die USA Telefonnummer da soll, das ist fraglich. Vermutlich eine Nummer aus einer Vorversion des Schreibens oder einem anderen Domaininhaber.
Was kann man nur raten??? An alle Webpagebetreiber: Bitte updated eure Boards und PHP-Systeme regelässig, denn bei einigen alten Systemen kann man leicht Emails in fremden Namen versenden, da Sicherheitslücken nicht gestopft werden.
Ansonsten Deleteknopf wurde gedrückt…
Geschrieben von Daniel Osterkamp um 05:06
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Freitag, 14. April 2006
Aktien-Spam beeinfluss Kursverläufe
Wenn ich nur eine Viagra pro Viagra-Spam schucken müsste, dann würde ich an einer Überdosis sterben oder definitiv mein Leben lang mit einer Dauererrektion herumlaufen.
Es ist doch wirklich interessant, welche Wogen Spam-Mails ziehen können.
Meine Diplomarbeit befasste sich unter anderem mit Kursanomalien und nun lese ich grade über eine Studie, die besagt, dass Aktien-Spams die Kursverläufe beeinflussen. Zwar nur einige Prozent, jedoch lässt sich mittels der geeigneten Finanzinstrumente und einem geeignetem Hebel dieses natürlich potentieren.
Da fragt man sich manchmal, ob das Versenden von sinnlosen Kettenmails oder solchen Spam nicht wirklich weltweit unter Strafe gesetzt werden soll. Oder brauchen wir einen Internetführerschein? Da sollte einem dann gesagt werden, dass man Informationen kritisch prüft und auch keine sinnlosen Kettenmails weiterleitet, da es sich zu 99,9% als ein Scherz herausstellt.
So z.B. auch die Mail, die mich vor einigen Tagen erreichte, dass Microsoft jedem, der die Email weiterleitet ein paar Hundert Dollar zahlt. Ich rate jedem kurz per Hoax (Fälschung) - Suchmaschine zu prüfen, ob was dran ist oder nicht.
Fazit: Also werden wir neben den zahlreichen Viagra- und Schufa-Spams nun auch verstärkt mehr Aktien-Spams bekommen.
… und ich könnte einen weiteren Punkt meiner Diplomarbeit über Kursanomalien und Erklärungen hinzufügen. Wäre ein interessantes Thema für eine Doktorarbeit für IT-ler und Finanzmarktinteressierte gewesen. ;-)
Geschrieben von Daniel Osterkamp um 02:24
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Montag, 27. März 2006
Top 15 Skylines der Welt
Hallo!
Lange kein Eintrag mehr - wodran liegt es? Diplomarbeit, Studienende und nun Bewerbungen und private Sachen, die zu lange Aufgeschoben wurden. Demnach habe ich die Seite etwas vernachlässigt.
Jetzt stolptere ich wieder über einen Link zu den Top 15 Skylines.
Dreimal darf geraten werden, welche Skyline zumindest bei diesem Ranking auf Platz 1 steht:
Hong Kong is number one on my list for many reasons: Hong Kong has a whopping 43 buildings over 200 metres tall, 30 of which were built in the year 2000 or later!!! It also boasts four of the 15 tallest buildings in the world… that’s all in one city! Hong Kong’s skyline shows a large selection of distinct sky-reaching towers, with beautiful night lighting and reflection. This city exemplifies the post-modern skyscraper and skyline. Finally, the mountain backdrop makes this skyline (as you can clearly see) the greatest on the planet!
Geschrieben von Daniel Osterkamp um 21:20
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Freitag, 16. Dezember 2005
Reisebericht durch Asien
Im Stern kann man im Moment in der Online-Ausgabe einen interessanten Report über eine Expedition durch Thailand, das Mekong Delta, Kambodscha, Vietnam und weiteren Ländern lesen. Eingestiegen bin ich in den Bericht über die bestechlichen Grenzposten und kann dem nur zustimmen, wenn man mal genau hinschaut, dann sieht man das, wie es geht. Ich hatte bei der Grenzüberquerung nur eine Person vor mir und genug Zeit und in der klimatisierten Zollstube habe ich gerne gewartet und die Abkühlung genossen. Neben mir zischte dann auch ein Bediensteter mit einem Ausweis und ein paar Riel zwischen den Seiten vorbei und bevor ich dann an die Reihe kam, wurde erstmal der Eilantrag ausgefüllt. Aber als einzelner Tourist war es vermutlich nicht so problematisch und ich musste kein Bestechungsgeld zahlen.
Das selbe habe ich auch mal in Ecuador gesehen, wo ein Reisebusfahrer ein Netz Apfelsinen dem Grenzposten gab. Danach durfte der Bus weiterfahren. Der nächste Reisebus hat leider nix gegeben und so durften alle Leute aussteigen, sich in einer Reihe aufstellen und die Pässe vorzeigen. Wir als Touristen, damals mit Svenja unterwegs, mussten uns dann auch in eine Art Gästebuch eintragen, wozu das gut war?!? Keiner weiss es, denn ausser uns hat es niemand gemacht und auf der Rückfahrt mussten wir uns auch nicht wieder austragen. Fazit: Grenzposten müssen so behandelt werden, dass sie die wichtigsten Leute auf Erden sind :-)
In dem Sinne, ich vertiefe mich wieder in meine Unterlagen für die letzten Prüfungen und schreibe weiter Bewerbungen…
Geschrieben von Daniel Osterkamp um 03:08
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Sonntag, 23. Oktober 2005
Hong Kong Bericht im Spiegel
Ich quäle mich grade mit Bewerbungen und der Vorbereitung auf den GMAT herum und da sehe ich beim Lesen meiner EMails einen Link, den Lars mir über Hong Kong geschickt hat.
Im Spiegel gab es wiedermal einen Bericht über die aufregende Stadt:
Den Bericht könnt ihr hier nachlesen.
Geschrieben von Daniel Osterkamp um 19:40
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Dienstag, 11. Oktober 2005
Cost of Living Survey
Wie ich heute auf Findfacts.com lesen konnte ist Hong Kong nicht mehr unter den Top 5 der teuersten Städte. Also spricht ja schon wieder einiges mehr für die Arbeitsplatzwahl in Hong Kong.
Schauen wir uns mal die Mercer Human Resource Cost of Living Survey - Liste an.
Wir sehen die Üblichen verdächtigen auf den ersten Plätzen Tokyo(1) und Osaka(2). Direkt darauf gefolgt schon London(3). Wobei ich sagen muss, dass in London die Miete eines der ausschlaggebensten Argumente dafür ist, denn für eine Hundehütte 20 Minuten ausserhalb von London werden schon teilweise Preise fällig, wie auf HK Island! Dann lieber direkt auf HK-Island wohnen, als jeden Morgen 20-30 Minuten mit der Bahn, die dann auch ausfällt, wenn es mal regnet, was in London öfters mal passieren kann. Platz 4 belegt dann Moskau. Die Schweiz liegt mit Genf(6) und Zürich(7) noch vor Hong Kong auf Platz 9. Paris(12) vor New York(13) und, man soll es kaum glauben Beijing-Peking auf Platz 19. Das liegt dann vor den ganzen Deutschen Metropolen.
Jedoch auch in Deutschland hätte ich nicht gedacht, dass man Düsseldorf(32) vor Frankfurt(34) und München(37) und Berlin(38) findet. Selbst die für teure Mieten bekannte Stadt Hamburg liegt weiter hinten auf Platz 49.
Nunja, was nun in dem Berechnungsmethoden enthalten ist, ist fraglich und unklar, aber eines ist sicher: Quito auf Platz 137 - das glaube ich.
Geschrieben von Daniel Osterkamp um 17:30
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Donnerstag, 29. September 2005
Kostenlose DivX Lizenz
Okay, es ist ein Off-Topic Eintrag, aber wann bekommt man mal was geschenkt.
Wer sich gerne den Video Codec incl. einer vollwertigen Lizenz holen möchte, der kann dieses im Moment machen. DivX feiert 5 jährigen Geburtstag und gibt deshalb für begrenzte Zeit die normalerweise kostenpflichtige Version kostenlos heraus.
Also schnell hin, bevor die Seite weg ist! Anscheinend nur heute der Fall!
Geschrieben von Daniel Osterkamp um 23:12
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Montag, 12. September 2005
Skype geht an Ebay für $4,1 Mrd.
Okay, was lange Gerücht war, kommt nun ans Tageslicht. Ebay übernimmt Skype. Was ist Skype? Skype ist ein kleines PC-Programm, was wohl jeder, der mal für längere Zeit im Ausland war und an einer einigermassen schnellen Verbindung hing nutzt. Dieses Programm ermöglicht es andere PCs anzurufen und Sprachverbindungen ähnlich dem Telefon herzustellen. Ferner ist es möglich mit Skype Telefone zu Hause anzurufen. Dazu wird allerdings eine kleine Telefongebühr fällig, die bisher immer unter Calling Card Anbietern oder lokalen Telefongebühren lag. Der Grund? Teilweise wird das Gespräch über das Internet geroutet, bis es dann im Zielland wohlmöglich per Ortstarif ins Festnetz oder Handynetz gespeist wird.
Warum zahlt Ebay $1,3 Mrd. in Cash und 32,4 Millionen Ebay Aktien im Tausch für Skype? Angeblich will Ebay eine direkte Kommunikation zwischen den Auktionsteilnehmern ermöglichen und eine Art Plugintool erstellen. Das soll dazu führen, dass ein höheres Mass an Vertrauen aufgebaut wird…. räusper… Ehrlich gesagt, wenn man mich fragt ist das der Horror schlechthin. Man stelle sich vor der Powerseller X bekommt 100 Anrufe, weil er ein ach so dolles Produkt eingestellt hat, nur weil ein paar Kiddis mal das Programm ausprobieren wollen. Ferner wie soll eine Sprachverbindung ein höheres Maß an Sicherheit bieten? Was passiert, wenn mir derjenige dennoch ein Paket mit Steinen schickt und keine Ware im Paket ist? dann kann ich ihn anrufen und beschimpfen oder was soll mir das an extra Sicherheit bringen? Das ist nicht so ganz schlüssig. Vielmehr sehe ich die weltweite Nutzerkartei der Skype Community als Schlüssel. Was sich damit alles machen lässt, zumal man ja schon ein paar marketingrelevante Daten eingibt.
Nichtsdesto trotz bleibt es dabei, wie die Financial Times heute schreibt:
Das Onlineauktionshaus Ebay will die Internet-Telefongesellschaft Skype Technologies für bis zu 4,1 Mrd. $ übernehmen. Der Kauf wäre die bisher größte Übernahme des Webauktionators.
Geschrieben von Daniel Osterkamp um 23:56
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Eröffnung des Hong Kong Disneylands
Hallo,
darauf haben alle Freizeitparkfans gewartet: Das Disneyland Hong Kong wird heute eröffnet. Was jedoch aus den bisherigen Freizeitparks, wie z.B. dem Ocean Park wird, bleibt dabei allerdings völlig offen. Dieser Park war zu unserer Zeit in Hong Kong nie so überlaufen, als dass ich sagen würde, daß der Park gut Gewinne abwirft. Ferner habe ich auch gehört, daß der Park massive Unterstützung erhält und umgebaut werden soll.
Nunja, aber auch zur Belegung des Ocean Parks trägt Disneyland bei, denn die Schlagzeilen sind nicht grade positiv, wie dieser Artikel von Spiegel Online mit dem Titel “Disneyland Hongkong verärgert die Obrigkeit” zeigt:
Die Eröffnung des neuesten Disneylands in Hongkong steht unter einem schlechten Stern. Im Streit um einige Fälle von Lebensmittelvergiftung hat es sich der US-Unterhaltungskonzern mit der Verwaltung der Sonderwirtschaftszone verscherzt.
Hongkong - Disney hatte Lebensmittelkontrolleure gebeten, bei der Arbeit im neuen Freizeitpark in Hongkong auf ihre Uniformen zu verzichten. Die Beamten hatten mehrere Vergiftungsfälle in Restaurants der Anlage untersucht, die beim Probebetrieb wenige Tage vor der heutigen offiziellen Eröffnung aufgetreten waren, berichtet der Online-Dienst “BBC News”. Demnach bat Disney die Kontrolleure um ein weniger auffälliges Auftreten.
Die Verwaltung von Hongkong reagierte auf den Vorstoß empört. “Disney steht nicht über dem Gesetz”, erregte sich der Sicherheitschef der Stadt, Ambrose Lee. “Wir heißen Disney willkommen, aber niemand hat hier Sonderrechte”, erklärte sein für Finanzen zuständiger Kollege Henry Tang. Disney hat sich mittlerweile für den Vorfall entschuldigt und versprach, mit den Behörden zusammenzuarbeiten.
Mit einem großen Fest wurde heute der erste Freizeitpark des Konzerns in China eröffnet. An der Feier nahmen rund 2500 geladene Gäste und Würdenträger teil, darunter neben dem scheidenden Vorstandsvorsitzenden des US-Medien- und Unterhaltungsriesen, Michael Eisner, und dessen Nachfolger Robert Iger auch der chinesische Vizepräsident Zeng Qinghong sowie Hongkongs Verwaltungschef Donald Tsang.
Mit einer Fläche von 126 Hektar und 21 Attraktionen ist der Hongkonger Themenpark der kleinste der insgesamt fünf Disney-Parks. Mit rund 36 Euro für ein Tagesticket sind die Preise aber auch die niedrigsten. Im ersten Jahr rechnet Disney mit 5,6 Millionen Besuchern, später soll die Zahl auf über zehn Millionen ansteigen. Mit Hilfe seines Vergnügungsparks will der Konzern auch mit seinen anderen Produkten in China Fuß fassen. Die ehemalige britische Kronkolonie, die 1,8 der rund drei Milliarden Dollar Baukosten trug, erhofft sich ihrerseits weiteren Auftrieb für ihre Tourismusindustrie.
Allerdings stand das Projekt bislang unter keinem guten Stern. So geriet Disney Mitte August in die Schlagzeilen, weil der US-Konzern in Fernost mit Firmen kooperiert haben soll, deren Angestellte unter menschenunwürdigen Bedingungen produzieren müssen.
Geschrieben von Daniel Osterkamp um 17:17
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Sonntag, 11. September 2005
Lebenszeichen und die Diplomarbeit
Hallo allerseits!
Ja, es gibt mich noch, wenn man auch schon lange nichts mehr von mir gehört hat. Das Problemchen im Moment ist die Zeit, denn die ist knapp. Nach dem erneuten Umzug zum Studienort muss nun die Diplomarbeit fertig gemacht werden. Leider habe ich den Fehler gemacht die Arbeit auf Deutsch zu schreiben, da die Vielzahl meiner Quellen aus dem Englischen kommt und diese in vernünftiges Deutsch umzuformulieren ist teilweise eine Qual und es klingt alles ein wenig holperig.
Aber in ein paar Wochen ist das zum Glück auch wieder vorbei.
Freitag habe ich noch einmal kurz mit den Bekannten aus Hong Kong telefoniert, die teilweise alle sehr mit ihren eigenen Praktikas eingespannt sind. Sorry, nochmal, dass ich da jemanden aus dem Bett geklingelt habe - aber es war Freitag und vor 22 Uhr… Hätte ja nicht gedacht, dass die die armen Praktikanten so hart rannehmen. Das kannte ich bisher nur von Mc Kinsey & Co..
Geschrieben von Daniel Osterkamp um 05:13
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Chinesische Telkos sperren Skype-Nutzung
Wie ich bei meiner Pressesuche grade lese gibts wieder etwas aus dem Reich der Mitte. Naja, typisch kann man da sagen, denn Meldungen über zensiertes internet oder Marktpflege kann man relativ häufig hören. Was der wahre Grund ist, bleibt allerdings fraglich:
Zumindest berichtet Heise Online heute so:
Chinesische Telkos sperren Skype-Nutzung
Die VoIP-Software Skype ist den chinesischen Telekommunikationsanbietern zunehmend ein Dorn im Auge, berichtet die Tageszeitung Shanghai Daily. Offenbar probt man jetzt in der Stadt Shenzen schon einmal, ob eine Aussperrung der Skype-Nutzer funktioniert. Einwohner der Stadt beklagten demnach, dass sie neuerdings keine Gespräche mehr mit Skype führen können.
Der Grund dafür ist nach Angaben der Zeitung nicht in Zensurbestrebungen zu suchen, sondern eher darin, dass sich die chinesischen Festnetzanbieter nicht durch billige Internet-Telefonie ihr Geschäft vermiesen lassen wollen. Auslands-Festnetzgespräche mit Skype kosten in China 0,3 Yuan (2,7 Cent) pro Minute. Ein Gespräch übers Festnetz von China Telecom in die USA beispielsweise wird mit 8 Yuan (70 Cent) pro Minute berechnet.
In China haben nur sechs chinesische Provider eine Genehmigung für VoIP-Angebote. “Ob Skype nun generell technisch gesperrt wird, sollten die Behörden entscheiden. Bisher haben wir noch keine Anweisung erhalten”, zitiert die Tageszeitung Zheng Jianping, Sprecher der Shanghai Telecom. Mit der “Tom-Skype” genannten chinesischen Version der Software seien ohnehin nur Gespräche zwischen PCs möglich, berichtet die Zeitung. Wer von China aus Festnetzgespräche führe, habe sich die Software von ausländischen Download-Servern beschafft.
Geschrieben von Daniel Osterkamp um 04:19
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Mittwoch, 17. August 2005
14 Wege in Shanghai zu sterben
Man mag es sehr makaber finden, aber es gibt einen neuen Stadtplan für Touristen. Dieser Stadtplan zeigt 14 verschiedene Methoden auf, wie man todsicher Selbstmord in Shanghai begehen kann.

Die Übersetzung der Karte enthält die folgenden Möglichkeiten und die Behörden haben seit Veröffentlichung der Karte bereits einen Anstieg an Selbstmördern festgestellt, die die Zugmethode gewählt haben!
- Huichunji pharmacy sells sleeping pills.
- Suzhou Creek is uncovered.
- The #57 bus goes directly to the zoo. You can jump into a tiger’s mouth and die.
- The Kerry Center is 32 stories tall. Jumping off is 100% successful.
- A manhole cover has been stolen — jump into the sewer and drown.
- Cars under the Yan’an Road viaduct drive very fast. Accidents happen often.
- Changshu Road subway station — lie on the tracks.
- Fuxing Park — hanging yourself is simple among the tall, close trees.
- Barber stand at 1324 alley — steal a razor and cut your throat.
- High-voltage power lines — with 20,000 volts, electrocution is convenient.
- Wang’s Tofu Stand — crush yourself with a piece of tofu.
- Dafa Gardens construction site — there’s always something falling.
- Filling station — death by self-immolation.
- Free and Easy Sauna — death by suffocation.
Hier die komplette Karte:

Geschrieben von Daniel Osterkamp um 04:23
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Menschenrechte in China
Im Moment häufen sich die Pressemeldungen über China. Allerdigns diesesmal nicht zum positiven, wie der Bericht aus dem Spiegel-Online zeigt.
Einerseits ist China eine stark aufstrebende Nation - obwohl einige westliche Bänker in China eine Abschwächung des Wirtschaftsbooms sehen! - und andererseits kämpft China mit Problemen der Menschenrechte. Dass die Polizei in China hart durchgreift hat auch ein früherer Eintrag des Weblogs gezeigt, wo es darum ging eine Person, die Flugblätter verteilt hat, auf effektive weise direkt zu entfernen.
Anbei noch der Artikel:
In Zeiten von Wirtschaftsboom, Korruption und Willkür konvertieren immer mehr Chinesen zum Christentum. Doch die Suche nach spiritueller Heimat hat ihren Preis: Verhaftungen, Folter und gewaltsame Übergriffe sind an der Tagesordnung. Jetzt gerieten auch zwei amerikanische Theologiestudenten in die Fänge der Polizei.
Hamburg - Es ist ein denkbar friedliches Szenario: Zwei Jungtheologen treffen sich mit protestantischen Glaubensbrüdern zum Gottesdienst. Sie beten, diskutieren, tauschen Erfahrungen aus. Doch dann stürmen Dutzende Polizisten das als Kirche dienende Haus, legen den beiden Seminaristen Handschellen an und schleppen sie zum Verhör in ein Hotel. Sieben Stunden lang werden die Studenten des Westminster Theological Seminary ausgefragt, dann entlässt man die US-Amerikaner ohne weitere Erklärungen - nicht ohne zuvor persönliche Gegenstände wie Notebooks, Bücher und Bibeln konfisziert zu haben. Die beiden Presbyterianer erklären später, sie seien grob behandelt und einer von ihnen leicht verletzt worden. Die Polizei habe ihnen untersagt, die US-Botschaft zu kontaktieren.
“Unschuldige amerikanische Touristen in Handschellen abzuführen ist ein beispielloser und völlig unakzeptierbarer Vorgang, der diplomatisch strengstens verurteilt werden muss”, empörte sich Bob Fu von der in Texas ansässigen christlichen Hilfsorganisation “China Aid Association” (CAA). Dabei erging es den 41 einheimischen Pastoren und Gemeindemitgliedern der verbotenen Südchinesischen Kirche, die ebenfalls auf dem Treffen vom 2. August festgenommen wurden, noch schlechter: Sie wurden sofort in das Gefängnis Nummer 2 der Stadt Zaoyang in der Provinz Hubei gebracht. Mehrere Gefangene seien hier gefoltert und geschlagen worden, erklärt der CAA-Vorsitzende Fu. Augenzeugen hätten berichtet, dass der Gefängnisdirektor selbst eine 66-Jährige getreten, ins Gesicht geschlagen und ihren Kopf gegen die Wand geschleudert habe.
CAA zufolge war dies kein Einzelfall: Seit dem vergangenen Monat sollen landesweit insgesamt 210 Angehörige der illegalen protestantischen Hauskirchen festgenommen worden sein. Auch Amnesty International beklagt, dass 2004 vermehrt Mitglieder regierungsunabhängiger evangelischer und katholischer Gruppierungen verhaftet wurden. Die sogenannte Administrativhaft erlaubt es chinesischen Behörden, Verdächtige bis zu drei Jahren ohne Anklageerhebung und Prozess in Arbeitslagern gefangen zu halten - und dort sind Misshandlungen und Folter keine Ausnahme.
Eine Sprecherin der Evangelischen Kirche in Deutschland erklärte, es gebe “Nervositäten” zwischen der chinesischen Regierung und den Hauskirchen evangelistischer Prägung. “Vor allem die amerikanischen Missionsbewegungen werden kritisch betrachtet, weil die Behörden eine politische Unterwanderung fürchten”, sagte Cornelia Coenen-Marx SPIEGEL ONLINE. Gewaltsame Übergriffe auf Christen kämen in der Regel vor allem in der Provinz vor und würden von offiziellen Stellen “durchaus bedauert”, weil die eigentliche Vorgabe sei, sich liberal gegenüber christlichen Gruppierungen zu verhalten.
Kampf dem Kult
Trotz des Risikos, verfolgt, misshandelt und zu hohen Geld- oder Gefängnisstrafen verurteilt zu werden, bekennen sich geschätzte 40 bis 70 Millionen Chinesen zum evangelischen Glauben - davon sind etwa zehn Millionen Mitglied der offiziellen evangelischen Kirche, der “Patriotischen Drei-Selbst-Bewegung”. Monika Gänßbauer von der Hamburger China-Infostelle bestätigt das rasante Wachstum vor allem der protestantischen Gemeinden in der Volksrepublik und spricht von einem wahren “Christentum-Fieber”: “Die evangelischen Christen sind nicht nur stark missionarisch tätig, sie arbeiten auch vorrangig karitativ und stärken dadurch den Zusammenhalt in den Gemeinden”, so Gänßbauer, die China seit Jahren besucht und zahlreiche Gespräche mit Vertretern des Nationalen Christenrates geführt hat.
Mit Argwohn beobachtet die kommunistische Regierung die derzeitige Renaissance katholischer wie protestantischer Lehren im Reich der Mitte - und geht immer wieder massiv gegen jene vor, die sich einer Mitgliedschaft in den offiziellen Kirchen verweigern. Um dem Treiben der “Ketzer” und “Kult-Anhänger” ein Ende zu setzen, sitzen in sämtlichen Stadtverwaltungen Vertreter nationaler Religionskomitees, die massiven Druck auf die Gläubigen ausüben. Nur Gemeinschaften, die sich offiziell im Register eintragen lassen, dürfen ihren Glauben überhaupt praktizieren. Ihre Führer werden nicht frei gewählt, sondern von den Behörden offiziell zur Kandidatur zugelassen. Auf regelmäßigen Treffen werden die Gemeindevorsteher dann von den Religionswächtern darüber in Kenntnis gesetzt, welche Politik sie im Umgang mit den Gläubigen zu verfolgen haben.
Kein Wunder also, dass viele es vorziehen, sich in inoffiziellen Gruppierungen zusammenzuschließen. Hunderte Angehörige dieser Untergrundkirchen sollen sich zur Zeit noch in Polizeigewahrsam befinden. Vor allem die Mitglieder der verbotenen Südchinesischen Kirche sind dabei im Visier der Behörden. Die Organisation hat etwa 50.000 Mitglieder, die in zehn Provinzen in Ost- und Zentralchina für ihr in Artikel 36 der chinesischen Verfassung garantiertes Recht auf Glaubensfreiheit kämpfen.
Moderne Märtyrer
Der Gründer der Kirche, Pastor Gong Shengliang, wurde bereits im Dezember 2001 von einem Gericht in Jingmen zum Tode verurteilt. Der Vorwurf: Er habe sich seines Glaubens bedient, um geltende Gesetze zu umgehen. In einer geheimen Verhandlung befand man Shengliang zudem der Beihilfe zur Vergewaltigung und der 14-fachen Körperverletzung während eines Gottesdienstes für schuldig.
Um die mutmaßliche Vergewaltigung gegenüber dem Gericht vertreten zu können, nahm die Polizei Berichten von Menschenrechtsorganisationen zufolge mehrere weibliche Mitglieder der Südchinesischen Kirche fest. Die jungen Frauen seien so lange getreten, geschlagen, mit Elektroschocks gefoltert und sexuell missbraucht worden, bis sie gegen ihren Kirchenführer aussagten. Sie widerriefen später ihre erpressten Geständnisse und wurden in Arbeitslager geschickt.
Auf massiven internationalen Druck wandelte die chinesische Regierung Shengliangs Todesstrafe in eine lebenslängliche Haftstrafe. Als seine drei Schwestern ihn im Hongshan-Gefängnis in der Stadt Wuhan (Provinz Hubei) besuchten, habe der durch Misshandlungen stark geschwächte Pastor nicht laufen können und sei von vier Mithäftlingen in den Besucherraum getragen worden, heißt es in einem Bericht der Uno-Menschenrechtskommission. Eine der Schwestern habe sich daraufhin bei dem Gefängnisdirektor über den Zustand des Pastors beschwert. Der Direktor gab zu, dass Shengliang sich zwar mustergültig verhalten, aber auch partout geweigert habe, seinem christlichen Glauben abzuschwören und das Beten und Predigen zu unterlassen. Bei seinen zahlreichen Verhören trug der Geistliche so schwere Verletzungen davon, dass er auf Grund innerer Blutungen Anfang Juni 2003 vorübergehend ins Koma fiel.
Trotz solcher dramatischen Fälle versucht Maren von der Heyde, Asienreferentin und stellvertretende Direktorin des Evangelischen Missionswerks in Deutschland, den Fokus auf die Fortschritte in Sachen Menschenrechte zu lenken: Nicht in allen Regionen Chinas seien Protestanten von Verfolgung bedroht: “In einigen Provinzen werden sie sogar durch wohl gesonnene Staatsbeamte vor Zugriffen geschützt”, erklärt die Pfarrerin. Viele Parteigenossen seien durch den großen Zulauf zu christlichen Konfessionen verunsichert, andere hingegen würden diesen begrüßen, weil der Ethos innerhalb der Gesellschaft - sei er konfuzianischer oder marxistischer Art - verloren gegangen sei. “Die Wirtschaft ist absolut liberalisiert, Korruption und nackter Überlebenskampf beherrschen den Alltag. Da sind einige Verantwortliche froh, wenn die moralischen Leerstellen gefüllt werden”, so die Theologin.
Vertreter der staatlichen Religionsbehörden hätten ihr gegenüber ohne Umstände Menschenrechtsverletzungen zugegeben. Man versuche jedoch, neue gesetzliche Rahmenbedingungen zu schaffen, um solche Vorfälle in Zukunft zu vermeiden. “Die schrittweise Erweiterung von privaten Klagemöglichkeiten ist für mich ein Hinweis darauf, dass die Behörden zumindest versuchen, ihren Bürgern vermehrt Individual- und Zivilrechte einzuräumen. Das ist bei aller Kritik und Vorsicht, die dem Parteistaat gegenüber angebracht ist, ermutigend.”
“Was die bürgerlich-politischen Rechte des einzelnen betrifft können wir in den vergangenen 20 Jahren keine grundsätzliche Verbesserung feststellen”, kontert China-Experte Dirk Pleiter von der Gefangenenhilfsorganisation Amnesty International. Noch immer seien unfaire Gerichtsverfahren an der Tagesordnung, müssten Regimekritiker mit Folter und Todesstrafe rechnen. “Es gibt Unterschiede in der Intensität der Menschenrechtsverletzungen oder Veränderungen bei den Opfergruppen - die Instrumente der Unterdrückung sind die gleichen geblieben.”
Geschrieben von Daniel Osterkamp um 04:09
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Dienstag, 16. August 2005
Blitzschlag tötet Tourist auf der chinesischen Mauer
Man mag ja vieles denken, aber dieser Zeitungsartikel, den ich auf textually.org gefunden habe, ist bizarr. Nicht dass der Tourist durch einen Blitzschlag getötet wurde, der sich zum Zeitpunkt des Gewitters auf der Mauer aufgehalten hat, sondern dass die Zeitungmeldung das Handy des Opfers dafür verantwortlich macht. Gut, der Blitz, welcher in die Erde einschlägt entsteht nicht im Himmel, sondern bahnt sich von der Erde aus den Weg zur Entladung. Somit könnte man nun meinen, dass das Handy, wenn man es hoch in die Luft hält als Leiter fungiert hat.
Nunja, vielmehr sollte man vielleicht sagen, dass die chinesische Mauer auf dem Bergrücken gebaut ist und somit immer über die höchste Stelle läuft und Menschen auf der Mauer sind somit die höchste Stelle und damit ist es logisch, dass der Blitz mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Menschen treffen wird. Das selbe kann z.B. auf einer großen ebenen Fläche passieren, weshalb einem geraten wird, dass man sich hinlegen sollte, um beim Gewitter auf offenem Feld die Wahrscheinlichkeit eines Blitzeinschlages zu senken.
Nunja, aber lest selbst, was die chinesischen Medien zu diesem Vorfall schreiben:
Cell phone could have led to death of tourist on Great Wall
A mobile phone could have led to the death of a 25-year-old Greek tourist who was struck by a bolt of lightening on the Great Wall near Beijing, reports China View.
“Mobile phones in use can induce lightning strikes,” said an employee surnamed Wang with the management office at the Simatai section of the Great Wall.
She said yesterday that the Simatai section of the wall was equipped with lightning rods that are supposed to protect people from being struck, but “it was possible” that the tragedy was caused by the mobile phones the Greek woman and her male companion had on them. The 30-year-old Greek man was slightly injured.
Wang said, “We usually advise tourists to turn off their mobile phones in stormy weathers.”
Last year, 10 tourists seeking shelter from the rain in a beacon tower at Juyong Pass, another section of the Great Wall, were also struck by lightning when one of them was using a mobile phone. Fortunately, no one was seriously injured.
Experts warn that in stormy weather, tourists should turn off their mobile phones in open areas, and stay away from lakes, ponds, trees, wire poles and pavilions, which are often hit by lightening.”
Geschrieben von Daniel Osterkamp um 04:16
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Samstag, 13. August 2005
Chinesischkurs
Okay, wo soll ich das bitte hereinpacken?! Ich habe bei meiner Websuche einen Chinesischkurs entdeckt, der von der BBC ins Netz gestellt worden ist. Nungut, es ist kein Kurs, aber man bekommt einen sehr guten Einblick, was einen erwartet, wenn man anfängt Mandarin zu lernen.
Der Mandarinkurs von der BBC kann man hier finden und des weiteren gibt es noch ein chinesisch-englisches Wörterbuch, welches ich euch auch nicht vorenthalten möchte.
Tja, ansonsten befinde ich mich im Moment immernoch in Harvard, wo ich heute an einem Test einer eigenständig entwickelten Marktsimulation für Finanzmärkte habe teilnehmen dürfen. Im Prinzip war das ganze etwas komplexer als das Tool, welches wir in Hong Kong für die Handelsraumsimulation benutzt haben. Jedoch zehrte das Tool in Harvard für meinen Geschmack etwas stark an den Systemressourcen, so dass es etwas zäh lief. Aber dafür war es sehr realistisch!
Geschrieben von Daniel Osterkamp um 09:42
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Montag, 8. August 2005
100 photos that changed the world - Tiananmen Square
Grade beim Stöbern auf Digital Journalist habe ich den Link zu den 100 Fotos gefunden, die die Welt veränderten. Eines war vom Platz des himmlischen Friedens, oder eher die 7 Spurige Straße zwischen der Verbotenen Stadt und dem Platz.
Tiananmen Square 1989
„Am 4. Juni 1989, erreichte die Studentenbewegung in Peking ihren grausamen Höhepunkt. Die Volksbefreiungsarmee schlägt den seit Tage anhaltenden Aufstand auf dem Platz des Himmlischen Friedens blutig nieder. Im Laufe des Tages und den darauf Folgenden werden hunderte Menschen getötet. Dieses Bild zeigt, meiner Meinung nach einen echten Helden. Er ging in die Geschichte ein als der »Tiananamen tank man«. Wieviel Mut man doch in sich haben muß um sich anrollenden Panzern in den Weg zu stellen. Wieviel Mut man doch haben muß um sich angesichts der Möglichkeit von Folter und Tod einem Regime entgegen zu stellen das seine Bürger niederschiesst. Die Panzer sind die KP. Dieser Mann ist China“
Geschrieben von Daniel Osterkamp um 00:26
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Donnerstag, 4. August 2005
Fünf Jahre Haft für chinesischen Cyber-Dissidenten
Wie ich grade auf Heise Online lese gibt es mal wieder vereinzelte Meldungen über die Meindungsfreiheit und das strikte Vorgehen der chinesischen Regierung gegen solche Leute.
Wie dieser Artikel berichtet muss nun ein Chinese deswegen für fünf Jahre ins Gefängnis.
Chinesischer Cyber-Dissident muss für fünf Jahre ins Gefängnis
Der Chinese Zhang Lin ist Ende Juli nach einem nicht öffentlichen Verfahren zu fünf Jahren Haft verurteilt worden, weil seine Beiträge im Internet gegen die Verfassung verstoßen und die Sicherheit des Staates gefährdet haben sollen. Das berichtet heute die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen. Der Angeklagte habe sich vergeblich auf das Recht der freien Meinungsäußerung berufen. Zhang wolle gegen das Urteil Berufung einlegen. Die Frist für die Berufung betrage zehn Tage.
Zhang war laut Reporter ohne Grenzen Ende Januar 2005 verhaftet worden. Er hatte unter anderem den Text eines Punk-Musikstücks der chinesischen Band Pangu veröffentlicht und sich in ausländischen Medien geäußert. Weiter setzte er sich für demokratische Bewegungen ein und veröffentlichte seine Beiträge beispielsweise auf Boxun.com oder auf Dajiyuan.com, wo er unter anderem seine Erfahrungen mit dem Newsdienst von Google schilderte. Zhang war laut Medienberichten bereits 1989 bis 1991 und 1995 bis 1998 in Haft, reiste in die USA aus, wurde ein paar Monate später von den chinesischen Behörden nach der illegalen Wiedereinreise verhaftet und bis 2001 in einem Arbeitslager inhaftiert.
Siehe zum Thema auch:
- MSN China wird zensiert
- Chinesische Websites müssen sich registrieren lassen
- Internetzensur in China funktioniert offenbar effektiver als erwartet
- Berufsverbot für Anwalt von Internet-Autoren in China angedroht
- Reporter ohne Grenzen fordern freien Informationsfluss im Internet
- Mehr als 12.000 Internet-Cafés in China geschlossen
- China geht gegen Intellektuelle wegen Internet-Artikeln vor
Geschrieben von Daniel Osterkamp um 00:01
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Dienstag, 2. August 2005
Fragen zum Shoppen in Shenzhen
Hallo allerseits!
Da ich mich in den letzten Tagen in New York aufgehalten habe kommt dieser Nachtrag auf eine Frage eines Webloglesers nun etwas später als üblich erwartet.
Es geht mal wieder um das Fakeparadies nahe Hong Kong, welches auch unter Shenzhen oder Lo Wu Commercial City bekannt ist.
Eine Leserin des Weblogs hatte diesbezüglich noch ein paar Fragen:
- Wie komme ich da genau hin? Weches Zug/U-bahn?
- Wie klappt es an der Grenze, wenn man Duplikate gekauft hat? Gibts da Zoll etc?
- Gibt es allgemein irgendwelche Gesetzte die das Ausführen solcher Ware aus HK nach Deutschland verbieten?
Also dann wollen wir mal versuchen die Antworten zu liefern.
Je nachdem wo Du wohnen wirst kannst Du mit der MTR (Metro, U-bahn) zu einer der Stationen der KCR (Eisenbahn) fahren. Es gibt im näheren Gebiet von Kowloon (die Festlandseite von Hong Kong) drei Stationen, die man nennen sollte. Tsim Tsa Tsui, Hung Hom (an der Politechnical University) und Kowloon Tong (an der City University of HK). Dort kann man von der MTR in die KCR wechseln. Dann gibt es eigentlich nur einen Zug, der nach Lo Wu fährt und den nimmt man dann bis zur Endstation. (Pass nicht vergessen!) Für eine Seite, die das gut erklärt würde ich auf Wikitravel Hong Kong verweisen. Dort findet man das ganze auch noch einmal mit Grafiken hinterlegt (MTR und KCR Eastrail Plan)
An der Grenze werden von Zeit zu Zeit kontrollen durchgeführt und ich habe bisher noch keinen Weissen gesehen, der da angehalten wurde. Wenn, dann hat man vielleicht ein Problem, aber die Ein und Ausfuhrbestimmungen hängen auch nur in chinesisch an der Grenze. Ich gehe stark davon aus, dass sie dann mit sich reden lassen. Nichtsdestotrotz sind die Mengen, mit denen manch ein Chinese über die Grenze geht erstaunlich, dass man selbst nach exzessivem Shopping diese Mengen nicht überschreiten wird. Man sieht da Karrenweise an Waren, die per Rollkarren über die Grenze geschifft werden und niemand hält diese Leute an zwecks Verzollen. Anders gesagt, der Wert, den die Produkte haben ist relativ gering. Ich spreche hier natürlich von DVD´s und Handtaschen und so weiter. Alkohol kann ggf. anders gewichtet werden. Jedoch steht auch etwas von DVD´s an den Zollbestimmungen, jedoch reicht mein chinesisch nicht aus. Ferner werden Pakete mit einem X-Ray Scanner gescannt. Rucksäcke und Handtaschen brauchen nicht gescannt werden und man KANN (und sollte um Zeit zu sparen) direkt am Scanner vorbeilaufen. In vielen Fällen achtet eh keiner darauf, was auf dem Monitor angezeigt wird, weil die Kontrolleure sehr oft Karten spielen (zwei mal gesehen.). Wenn Du das scannen musst, dann wird man dir das schon sagen. Ansonsten selbstbewusst durchgehen und nicht ablenken lassen.
Ausführen darfst Du vermutlich alles aus Hong Kong. Interessanter wird es bei der Einfuhr in Deutschland. Es gibt verschiedene Gesetze, die gefälschte Produkte betreffen. Produktpiraterie z.B.. So kann es zum Beispiel (unter vorbehalt!) legal sein das Produkt zolltechnisch einzuführen, jedoch Produktpirateriemässig laut einem anderen Gesetzbuch verboten sein. Hier kommen wir nun zu einem Punkt, wo man viele verschiedene Meinungen im Netz findet. Wenn man sich das ganze Theater ( auch mit Übergepäck!) sparen will, könnte man sich das per Paket nach Hause schicken, wie viele Leute es getan haben. (Siehe dazu auch den Eintrag hier) Ansonsten verweise ich auf den deutschen Zoll, der eine umfassende Dokumentation für den Import hat. Ggf. lohnt es sich auch einen Laptop dort zu kaufen, da laut meines Wissens nach der Importzoll 0% beträgt und man bei einem Import nur die Einfuhrumsatzsteuer von z.Z. 16% zahlen muss. Den Importzoll kann man anhand eines Codes für bestimmte Produkte auch auf der Zollseite erfahren. Für die Fake-Produkt Geschichte habe ich bisher noch niemanden gehört, der Probleme bei der Einreise hatte, sofern man es im Rahmen hält und nicht 10 mal den selben DVD Film importiert, was auf Handel mit gefälschten Waren hindeuten kann. Aber eine Rechtsquelle für Eigenbedarf kann ich nicht finden. Am besten, wer es ganz sicher haben will, der kann ja mal beim Zoll anrufen und nachfragen, wie es ist, wenn man lange in HK lebt und seine dort gekaufte Fake-DVD Sammlung mitbringen will. Es kann jedoch sein, dass ab einer bestimmten Menge Einfuhrumsatzsteuer fällig wird. Dann schätzt der Zoll den Wert der DVDs, den man mit sich führt, sofern man keinen Preis nennen kann. Das könnte dann ggf. ein paar Euros kosten. Aber leider werden diese Fälle nicht im Internet dokumentiert. Wenn jemand dazu was gefunden hat, wäre es nett, wenn derjenige mir eine Nachricht hinterlassen könnte. Ich denke, dass es alles ist, was ich dazu sagen kann, was das Importieren der Sachen mit sich bringen kann. Das sind die offiziellen Rechtsquellen und Möglichkeiten den Zoll am Flughafen zu umgehen.
Geschrieben von Daniel Osterkamp um 08:28
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Donnerstag, 28. Juli 2005
Li Kasching will Formel 1 übernehmen?
Li Kascheng (siehe Bild rechts) will nach Zeitungsangaben das Aktienpaket von Kirch der Formel Eins übernehmen.
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Die ARD-Börse auf berufung des Sunday Telegraph berichtet in einem Zeitungsartikel wie folgt:
Hongkong-Tycoon will Formel 1 Der Hutchison-Whampoa-Konzern von Multimilliardär Li Kashing will nach einem Zeitungsbericht die Formel Eins übernehmen. Die Gesellschaft mit dem exotischen Namen ist in Deutschland schon lange kein Unbekannter mehr.
Die die britische Zeitung der “Sunday Telegraph” berichtet, hat Hutchisons Mediensparte Tom Group mit den drei an der Formel Eins beteiligten Banken über einen Anteilsverkauf gesprochen. Quelle sei ein Banker, der den Verhandlungen nahesteht. Bayern LB, JP Morgan und Lehman Brothers halten einen 75-prozentigen Anteil an der Formel-Eins-Holding SLEC.
Hutchison wolle die Formel eins seinem Medienimperium hinzufügen, hieß es. Das Unternehmen des Multi-Milliardärs Li Kashing sehe großes Potenzial für die Formel Eins in Asien. Der Mischkonzern Hutchison-Whampoa hatte in den vergangenen Jahren unter anderem große Summen in den Aufbau von Mobilfunknetzen der dritten Generation (UMTS) investiert. In Europa ist man bisher hauptsächlich in Großbritannien und Italien vertreten.
Bisher zeigten sich die Kunden allerdings deutlich weniger interessiert als von dem Konzern erwartet - möglicherweise weil attraktive multimediale Inhalte fehlen. Auf diese scheint es Hutchison nun mit dem Kauf einer großen Beteiligung an der Formel Eins abgesehen zu haben.
Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters bestätigte Formel-Eins-Chef Bernie Ecclestone das Interesse von Hutchison, äußerte sich aber zurückhaltend zu einer möglichen Beteiligung. Vielmehr sei er mit der derzeitigen Situation zufrieden. Ecclestone selbst hält die restlichen 25 Prozent an SLEC.
Hutchisons Firmenchef Li Kashing hatte sich in den letzten Jahren als cleverer Investor weltweit einen Namen gemacht. Im Mobilfunkbereich gelang es ihm, trotz rasanten Wachstums die schlimmsten Auswüchse der Telekommunikations-Blase zu vermeiden. Vor fünf Jahren hatte sich Hutchison zunächst mit E-Plus und der japanischen NTT Docomo an der Versteigerung der deutschen UMTS-Lizenzen beteiligt. Nach kurzer Zeit zog man sich aber aus dem Konsortium zurück, nachdem der Preis in irrationale Regionen stieg.
Daneben gilt Hutchison als eine der treibenden Kräfte hinter der Übernahme von Mannesmann durch die britische Vodafone im Jahr 2000. Hutchison hatte seine Beteiligung am britischen Mobilfunkbetreiber Orange an Mannesmann verkauft und war dadurch zum Großaktionär des deutschen Konzerns geworden. Durch das Übernahmeangebot von Vodafone konnte man die Mannesmann-Beteiligung mit hohem Gewinn wieder loswerden
Geschrieben von Daniel Osterkamp um 23:19
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Sonntag, 24. Juli 2005
Peking Express letzte Folge
Also nur als kleiner Hinweis. Die Serie Peking Express ist in Deutschland letzten Freitag zu Ende gegangen. Ein Weblogeintrag bzw. ein Kommentar hat mich dann dazu veranlasst diesen kleinen Artikel zu verfassen. Wie bereits in dem Kommentar vermutet haben Anja und Marc das Rennen von Moskau nach Peking geschafft.
Interessant war auch zu sehen, dass einige der interessanten Plätze und Sehenswürdigkeiten im Video auf der RTL -Webseite zu sehen waren. Da kamen wieder Erinnerungen hoch, als wir in Peking waren.
Schön, sowas noch einmal zu sehen. Jedoch ist es bemerkenswert, wie intuitiv die Gewinner auch die Ubahn benutzt haben, um dem Verkehrschaos aus dem Weg zu gehen. Jedoch kommen einem da mulmige Gefühle auf, wenn man dem Rikschafahrer das Fahrrad wegnimmt und ihn auf die Sitzbank befördert. Ich glaube das hat ihm nicht gefallen, dass er die Rollen tauschen muss :-)…
Naja, aber auch das Verliererteam hat etwas festgestellt. Der Fahrer wusste nicht, wo es hingeht und hat es nicht zugegeben und stattdessen versucht den Weg zu finden. Tja, das ist halt China, wo ein “jaja” oder dui dui manchmal “ich habe keine ahnung, aber es passt schon” heissen mag…
Geschrieben von Daniel Osterkamp um 07:09
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Dortmund


