15.08.05
We crashed a wedding
Man mag es kaum glauben, aber wir haben es getan: Was? Auf der Suche nach einem neuen Club in Cambridge sind wir am Charles Hotel vorbeigegangen und wollten dort in die Jazz-Bar. Jedoch hatte diese geschlossen, da eine Hochzeitsgesellschaft dort feierte.
Vor ein paar Tagen waren wir noch in New York und haben den Film Wedding Crashers gesehen. Da dachten wir uns, dass man das ruhig mal ausprobieren kann. Eben zu Hause umgezogen und schon war man passend gekleidet. Also nix wie rein. Zuvor musste man sagen, dass die Tante der Braut uns kurz angesprochen hatte und wir meinten, dass wir eingentlich in den Club wollten und Sie meinte (etwas angetrunken) wir könnten ruhig rein gehen und mitfeiern. Naja, das haben wir uns nicht zweimal sagen lassen und nun waren wir offiziell auf einer Hochzeit und kannten keinen. Nichtmals das Brautpaar. Egal, erstmal zwei Jin-Tonic an der Bar geordert und daraufhin meinte der Kellner noch zu uns, dass dieses eine private party war... Ubs mein deutscher Akzent ist wohl aufgefallen ... Naja, wir meinten nur, dass wir Freunde der Tante der Braut wären und keine 10 Sekunden später hatten wir unsere Getränke.
Danach noch für ein paar Lieder auf die Tanzfläche und als sich die Tanzfläche etwas leerte und wir fast nur noch mit der Braut und Bräutigam auf der Tanzfläche standen war es Zeit zu gehen und wir setzten unseren Club-Abends woanders fort...
Fazit: Ja, es ist möglich, was man im Kino sieht. Jedoch sollte man etwas warten, bis der Film nicht mehr so aktuell ist und dann kann man das durchaus am Wochenende machen.
Jetzt heisst es lernen für die Prüfung am dienstag, bis dann Daniel the Wedding Crasher.
Posted by Daniel Osterkamp at 14:56 | Comments (1) | TrackBack
13.08.05
Tax free shopping - Mehrwertsteuerfrei einkaufen
Heute ist Tax free shopping holiday in Massachusetts. Das bedeutet, dass man nun 10% value added tax (Mehrwertsteuer oder Umsatzsteuer) sparen kann. Gottseidank ist mir dieses Werbeplakat vor ein paar Tagen aufgefallen, dass am heutigen Samstag und Morgen am Sonntag die Geschäfte vom Staat die Erlaubnis haben Waren (ausser Essen) ohne Mehrwertsteuer zu verkaufen. Das bedeutet für den Bürger, dass bei jedem Kauf an den beiden Tagen eine Steuerersparnis von 10% auftritt.
Ich dachte mir zuerst, dass man dann den Kassenzettel aufheben und am Ende des Jahres zum Finanzamt einreichen muss, nein, hier läuft es ganz unbürokratisch, die Läden verkaufen heute direkt ohne Mehrwertsteuer und das Steurgeschenk ist direkt spührbar.
Diese "Vergünstigung" habe ich direkt ausgenutzt, um mir zwei Bücher zuzulegen, die in Deutschland teurer gewesen wären. Nichts interessantes, aber nützlich zur GMAT Vorbereitung.
Jedoch konnte ich nicht feststellen, dass heute mehr los war in den Läden als an anderen Tagen. Es mag an der Hitze gelegen haben, dass die meissten Leute vermutlich zum Strand gefahren sind.
Posted by Daniel Osterkamp at 16:03 | Comments (0) | TrackBack
30.06.05
Cola Light mal zwei
Nach einiger Zeit fällt einem hier auf, dass Amerikaner generell zu Übergewicht neigen. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass man standardmässig schon eine Cola LIGHT angeboten bekommt. Okay, da ich ja bekennder Cola Light trinker bin und schon einen chemisch resistenten Magen haben muss, verwundert es mich trotzdem, dass es hier so viele verschiedene Light Colas gibt.
Fassen wir mal zusammen:
Cola Light (kennen wir aus Deutschland auch)
Cola Light Koffeinfrei (wer das trinkt ist selbst schuld... Ebenfalls in Deutschland zu erwerben)
Cola Light Lemon (kennen wir auch aus Deutschland...)
Cola Light Vanille (kenne ich nur aus Hong Kong bisher)
Cola Light Cherry (war mir bis dato neu)
Cola Light mit Splenda (wohl ein anderer Süsstoff als Aspertan(m?)
und last but not least
Cola Light Zero (was da nun das spezielle dran ist, das weiss wohl keiner).
Angeblich schmeckt Cola Light Zero wie Cola, jedoch ohne Kalorien. Gut, man kann sagen, dass Cola Light minimal anders schmeckt als Cola normal, jedoch ist der Unterschied so groß? Mittlerweile habe ich alle durch und zwischen Cola normal und Light sowie Zero ist kein großer Unterschied. Da ist der Unterschied schon größer zwischen Cola in Europa und Cola in Amerika.
Generell sind dann noch die Größenverhältnisse zu beachten, in denen es hier Getränke gibt. Beim 7-11 (ich war überrascht, dass es die hier auch gibt und nicht nur in Hong Kong - recht so...) fängt der kleinste Trinkbecher bei 800 ml an. Das ganze geht dann rauf bis über 2 Litern. Na, jetzt verstehe ich, dass manche Amerikaner fett sind, wenn die dinger mit Cola gefüllt werden.
Weiter bemerkenswert: Cola und Softdrinks sind billiger als Wasser!
Posted by Daniel Osterkamp at 16:11 | Comments (4) | TrackBack