13.08.05

Final Exam Harvard

Okay, man soll ja nicht rummoppern oder mosern, aber wie bitte soll man das alles lernen, was einem hier vorgesetzt wird. Geschweige denn, dass man nichtmals bei gescheiten Temperaturen lernen kann.

Einige gehen zum Lernen dann mit der Harvard Decke, die jeder geschenkt bekommen hat zum Fluss und legen sich dann in die Sonne, um zu lernen. Sorry, aber bei über 30 Grad Celsius und ner hohen Luftfeuchte - ja das gibts auch hier und nicht nur in Asien! - wird das Gehirn regelrecht gebraten. Also für mich ist das nichts zum lernen, wenn ich ehrlich bin.

Ein gewisser Professor unserer Hochschule sagte mal, dass die optimale Umgebungstemperatur für das Gehirn 13° Celsius sei. Dann arbeitet es am effektivsten. Somit ist auch geklärt, wieso die meissten Universitäten in den USA im kühleren Norden sind und nicht im Süden, wo es dauerhauft so warm ist.

Ja, mangels Klimaanlage habe ich mir erstmal eine kalte Dusche gegönnt und versuche nun die Gedanken zu sammeln, bevor es in einer Stunde dann in die Annenberg Hall zum Essen geht.

Dienstag steht dann die letzte Prüfung an, die für 20% der Endnote zählt. Irgendwie bereitet man sich dann auch nur für 20% vor, statt für 100%, wie in Deutschland. Ob ich das System nun besser oder schlechter finde, das mag dahin gestellt sein. Es ist definitiv arbeitsintensiver habe ich den Eindruck.

Posted by Daniel Osterkamp at 15:56 | Comments (0) | TrackBack

11.08.05

Zeitung schreibt über Harvard

Hallo,

bei meiner täglichen Pressesuche bin ich über einen Zeitungsartikel bezüglich Harvard gestolpert, den ich euch nicht vorenthalten möchte. Er beschreibt die Situation eigentlich ziemlich gut, wie ich finde und dem gibt es nicht viel hinzuzufügen.

Den Link zum Artikel "Wenn Harvard das sehen könnte..."und zur Zeitung.org findet ihr hier und den Artikel von Josef Mair selbst in der folgenden Box.

Europa im amerkanischen Osten: das schicke Boston und das schlaue Cambridge - Die Spur der "Revoluzzer"

Boston/Massachusetts. Gelassen sitzt er da. John Harvard beobachtet das bunte Treiben. Erfahrene Studenten führen solche, die dies auch werden wollen, durch den Park. Die Grüppchen werden von Touristen gekreuzt. Die zücken Kameras, stehen staunend vor den Backsteingebäuden, hinter denen die künftige Elite geschult wird.

Harvard - auch das Denkmal auf dem Sockel - ist eine Attraktion. Und das nicht nur für die Söhne und Töchter, deren Väter Tausende von Dollar pro Semester hinblättern. Eine der weltberühmtesten Universitäten lockt auch immer mehr Touristen an. "Auch weil es um den Harvard Square immer mehr kleine Geschäfte und Kneipen gibt", erzählt Raghida. Die Libanesin arbeitet hier in einem Institut für Chemie.

Standesgemäß tafeln

Auch sie trifft täglich neben ihren Studenten Gaukler, Artisten, Künstler - und auch Überlebenskünstler. Ein Schachmeister mit altem Strohhut und mürrischem Gemüt bietet für zwei Dollar eine Übungsstunde an. Irgendwie hat hier alles mit Denken und Lernen zu tun.

Knapp 100 000 Einwohner zählt Cambridge im Norden Bostons. Der Flecken nördlich des Charles River ist eine eigene City. Nur allzu gern würden sich die Bostoner Stadtväter die Universitätsstadt einverleiben. Doch mit Harvard und der zweiten weltberühmten Universität, dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) in den Stadtmauern, lässt sich wunderbar wuchern. Auch mit der Memorial Hall of Civil War.

Vier Kilometer Geschichte

Etwa 300 Meter vom Harvard Square entfernt ragt dieses Gebäude in den Himmel. Ein kirchenähnlicher Bau. Drinnen kleine Räume, auch eine Mensa ist mittlerweile untergebracht. Man tafelt hier standesgemäß.

Anmerkung: Die Mensa ist riesig, keine Spur von kleinen Räumen! Was gemeint ist, ist die Memorial Hall, die im Gebäude untergebracht wurde. Die Mensa ist normalerweise nicht für Touristen zu betreten und man wird unweigerlich direkt rausgeschmissen, sollte man es dennoch versuchen. Der Teil, den man besichtigen kann, ist der hintere Teil. Dieser ähnelt eher einer Kirche, nur dass der Altar fehlt. Wenn man im hinteren Teil dann durch das Fenster in der Türe schaut, dann kann man einen Blick auf die Mensa erhaschen, ohne direkt herausgeschmissen zu werden, denn der Ausgang ist weniger stark bewacht...

Der Campus ist größer und grüner als anderswo. Das Studentenvolk sowieso bunter. Es gibt hier zehn Fakultäten mit 160 Studienrichtungen. Mehr als 40 Nobelpreisträger drückten hier die Uni-Bank. Derzeit gibt es fast 20 000 Studenten.

Und die zieht es manchmal natürlich auch hinüber über den Charles River nach Boston, zur wohl europäischsten aller amerikanischen Metropolen. Obwohl, die Stadt selbst zählt vielleicht einmal 650 000 Einwohner, der Rest von etwa zwei Millionen hat sich im Umland niedergelassen. Boston ist wirtschaftlich stark, junge quirlige Firmen siedeln sich hier an. Boston lässt sich dennoch nicht verbiegen, widerlegt voll und ganz das Klischee, die da jenseits des großen Teichs hätten keine Geschichte.

In Boston sind die Spuren immer noch deutlich. Im wahrsten Sinne des Wortes auf dem vier Kilometer langen Freedom Trail, dem Weg der Freiheit. Eine rote Linie, aufgemalt oder mit roten Backsteinen gepflastert, führt durch die City.

Im Boston Harbour erinnert ein Museum an den erbitterten Krieg zwischen Mutterland und den nach Unabhängigkeit Strebenden in der Neuen Welt. Im Dezember 1773 kippten die Einheimischen Tee aus England wegen der hohen Zölle ins Wasser. Die "Boston Tea Party". 1776 vertrieb George Washington die englischen Truppen endgültig aus der Stadt. Erinnerungsstücke und Dokumente zeichnen das Ereignis nach.

Weiter geht es zur Faneuil Hall, wo sich einst die "Revoluzzer" trafen, und danach zum Quincy Market, wo schon vor Jahrhunderten kräftig gehandelt wurde. Stattliche Gebäude säumen den Weg, wie das Old State House oder Massachusetts State House. Von Letzterem ist schon von weitem seine goldene Kuppel zu erkennen. Hier wird Politik gemacht, genauso wie im Viertel dahinter. Zumindest hat dort John Kerry, US-Präsidentschaftskandidat der Demokraten von 2004, hier seine luxuriöse Stadtvilla. Im Kampf ums Weiße Haus verwies er auch immer wieder auf seine Bostoner Herkunft. Ohne Erfolg, nur allzu gerne hätten die meisten der Leute hier einen der ihren in Washington am Ruder gesehen.

Kitschige Schwanenboote

Wahrscheinlich auch die jungen Leute, die nicht weit entfernt davon im Common Park diskutieren. "Unseren kleinen Central Park", nennt Raghida die ausgedehnte Grünanlage. Den New Yorkern haben sie schon mal voraus, dass es sich um den ältesten Park der USA handelt. Früher wurden dort Todesurteile vollzogen, heute tobt hier das Leben. Abkühlung verschafft der Frog-Pond. Ein fast nur knöcheltiefer See, den die Kids lieben. Etwas weiter unten kreisen Schwanenboote durchs Wasser. Auch Raghida findet's "ein bisschen kitschig". Dennoch: An Sommertagen, erzählt sie, sei das der totale Renner.

Dahinter beginnt das edle Boston. In der Newbury Street ist der Reichtum zu Hause. Wie eine Lebensader zieht sich die Straße durch die Innenstadt. Edle Cafés, Galerien, Boutiquen wechseln sich ab. Dann steht die Trinity Church im Weg. Auch da zeigt sich, dass sich in Boston Moderne und Historie bestens vertragen. Der sakrale Bau spiegelt sich komplett im John Hancock Tower, dem mit gut 220 Metern höchsten Gebäude der City. Der Glaskasten spendet dem Steinbau Schatten. Wenn John Harvard von Cambridge herüberschauen könnte, es würde ihm auch gefallen.

Posted by Daniel Osterkamp at 10:03 | Comments (0) | TrackBack

10.08.05

Harvard Policy und Party in Cambridge

Jaja, Harvard, eine Historie von ein paar hundert Jahren und sie verstehen ihr Handwerk. Es geht genauer gesagt darum, wie man den Studenten den Spass verderben kann.

Nur mal so als Beispiel: Heute Abend sass ich mit ein paar Leuten am Tisch, die mir berichteten, dass Ihr Haus mittlerweile halb leer ist, da einige Leute rausgeflogen sind. Mitunter heisst die Regel, dass man

a) als Highschool graduate

Gut, ich brauche nicht zu erwähnen, dass eigentlich jeder Amerikaner eine gefälschte ID-Karte hat, die besagt, dass man 21 ist. Naja, mir wurde heute halt einges erzählt, dass eine Dame aus dem High-School Haus wohl eine ID hat, wo sie 20 ist. Naja, wieso?! Das bringt ihr im Moment gar nichts. Naja, vielleicht kauft man sich die Dinger auf Vorrat und nach ein paar Jahren ist sie dann von Nutzen.

Viele der High-School Studenten sind dann wegen vergehen gegen das BTM Gesetz oder Alkoholgenuss auf Harvard Gelände geflogen. Aber mal ehrlich, dann fülle ich doch meinen Alk in eine Cola-Flasche und gehe ein paar Meter vom Harvard gelände und schon sollte man annähernd sicher sein. Wie doof muss man sein und dann mitten in seinem Zimmer zu Kiffen (zumal man das ja GAR NICHT RIECHT) oder eine Party mit Alk zu schmeissen. Schade um die Studiengebühren, denn die gibt es dann nicht erstattet...

b) für College und Postgraduate Studenten sind die Regeln lockerer. Aber auch wir müssen eine Zusammenkunft von mehr als 9 Leuten offiziell als Party 2 Tage vorher anmelden und wenn, dann sind imho keine High School Leute erlaubt. Okay, das ist nicht so das Problem, jedoch wenn man mal spontan sein will und ein bisschen feiern möchte, dann erreicht man schnell die 9 Leute. Also gehts in die Stadt oder hier in Cambridge. Die Altersgrenze liegt auch hier bei 21 und jeder mit einer Fake ID kommt an Alkohol.

Viel verwunderlicher ist jedoch, dass selbst offensichtlich Personen Mitte 40 nach ihrem Ausweis gefragt werden. Sorry, manchmal verstehe ich die Amerikaner nicht. Ich habe noch keinen unter 21 gesehen, der wie 40 aussieht. Aber egal, ohne Ausweis kommt hier keiner rein.

Hier wäre dann z.B. das Redline an der JFK-Street. Hier sollte man früh hin, da man ansonsten keinen Platz bekommt und zu späterer Stunde verlangt der Laden Eintritt (5 Dollar). Das garantiert jedoch nicht für gute Musik, denn die ist wechselhaft. Des weiteren gibts das Brauhaus "John Harvard", direkt um die Ecke im Block, wo auch der 7-Eleven ist. Hier gibt es sogar "deutsches Bier" oder zumindest versuchen die Amerikaner es nach deutschem Standard zu brauen.

Posted by Daniel Osterkamp at 21:21 | Comments (0) | TrackBack

08.08.05

Webcam in Harvard!

Okay, ich habe es getan, meinen Computer in eine Webcam verwandelt.

Also angeschlossen und schon gehts los. Es gibt nun zwei Möglichkeiten, einmal ein Statisches Bild, welches alle 15 Minuten aktualisiert wird, das kann man hier sehen.

Durch klick erhaltet ihr dann eine Live-Version der Kamera. Je nach Verbindungsgeschwindigkeit dürfte es dann bis zu Echtzeitaktualisierung gehen.

Wer kein Java installiert hat, der kann auch auf das Standbild zurückgreifen :).

Die Kamera zeigt übrigens den Eingangsbereich und ein Stück Straße direkt am Adams Haus, Einfang A und B.

Posted by Daniel Osterkamp at 00:16 | Comments (0) | TrackBack

06.08.05

Assignments in Harvard

Okay, die letzte Woche war etwas ruhiger im Weblog, das mag daran liegen, dass in den letzten Wochen hier sehr viel zu tun war.

Zum einen gab es einiges an Hausarbeiten, wo zum Beispiel ein Researchprojekt dazu gehörte, das sich mit kulturellen / traditionellen und historisch bedingten Behavio(u)ral Finance Effekten in verschiedenen Ländern beschäftigt. Hier galt es herauszufinden, wo und inwiefern sich die Behavioral Biases und Effekte in den einzelnen Ländern unterscheiden. Die Schwierigkeit hierbei ist es, etwas zu finden, was nicht schon komplett erforscht ist. So gibt es z.B. schon Papiere über Mondphasen und das Anlegerverhalten in verschiedenen Ländern anhand der Mondzyklen. Wow, womit sich die Finanzwissenschaft beschäftigt. Aber auch dieses Paper wurde geschrieben (allerdings habe ich Home Bias als Thema bei Investitionen von Unternehmern gewöhlt).

Nicht nur das, sondern auch noch ein Individuelles Researchprojekt kleinerem Umfangs wurde fällig, das sich mit Effekten beschäftigt, die bei Newsmeldungen auftreten. Hier galt es Effekte zu finden, die mit Behavioral Finance und / oder mit der Kapitalmarkteffizienztheorie zu erklären sind. Die Schwierigkeit hierbei ist, dass sich meisstens mehrere Effekte vermischen und man nicht klar abgrenzen kann, welcher Effekt nun hier eine Rolle spielt.

Ja, dann gibt es noch eine Präsentation am Montag, die ebenfalls gemacht werden muss und schliesslich übernächsten Dienstag dann das Final Exam. Übernächsten Freitag geht es dann leider schon nach Hause, wo mich die Diplomarbeit (, die ich hier auch noch nebenbei schreibe - die Quellen und Zugänge muss man einfach nutzen!) und die Jobsuche erwarten wird.

Leider fällt dieses Weblog somit weniger Informativ aus, da man doch recht viel am Kampus ist und weniger die Zeit hat, mal das Umland zu erkunden, obwohl es sich lohnen wird, denn generell gesagt ist der Teil um Boston recht schön.

Posted by Daniel Osterkamp at 19:17 | Comments (0) | TrackBack

22.07.05

Selbstbaukühlschrank und Hitze in Harvard

Hallo,

es ist Freitag und normalerweise sollte ich hier noch an die 80 Seiten lesen, jedoch bei der Affenhitze ist daran nicht im entferntesten zu denken.
Laut wetter.com waren es knappe 26 grad heute morgen um 8 Uhr. Dementsprechend schwühl heiss ist es jetzt um 14 Uhr. Tja, was macht man da? Man sorgt für kühle Getränke. Unglücklicherweise habe ich in der ersten Zeit keinen Kühlschrank benötigt. Dieses kann man hier für schlappe 80 Dollar mieten. Das finde ich jedoch etwas zu teuer und man greift zum Physikbuch und liesst etwas über Verdunstungskälte nach. Also was machen die Entrepreneurs von Harvard? Na, sie bauen sich einen eigenen kleinen Kühlschrank. Da Sarah über das Wochenende ihre Familie besuchen geht und somit nicht hier ist, hat sie bereitwillig einen Ventilator, der bei ihr im Zimmer stand, abgetreten. Somit hatte ich eigentlich alles, was ich brauche, um meinen Verdunstungskältekühlschrank zu bauen zu hause.

1. Ein Handtuch
2. Einen Ventilator
3. Ein wenig Wasser zum Verdunsten ggf. eignet sich hier ein Stoff mit höherer Energiemenge besser als ein H2O, aber wir nehmen, was wir haben.

Das Prinzip ist einfach, man nehme die Trinkflasche und wickele sie in ein nasses Handtuch ein und stelle dieses dann vor den Ventilator. Durch den Luftzug verdunstet nun überproportional viel Wasser und die Flasche mit Getränk wird durch das Verdunstete Wasser abgekühlt. Im Grunde nix anderes als wenn der Mensch schwitzt und dadurch den Körper kühlt, dass der Schweiss verdunstet.

Nach ca. 30 Minuten ist der Inhalt der Literflasche schon deutlich kühler und man hat frisch gekühlte Getränke.

Gut, so effektiv, wie ein Kühlschrank ist es nicht, jedoch kann man diese Technik noch verfeinern, indem man einen Raum kontruiert durch einen Eimer, jedoch fehlen mir die Utensilien für den erweiterten Versuch.

Posted by Daniel Osterkamp at 13:49 | Comments (0) | TrackBack

21.07.05

Neuer Dean der HBS in Harvard

Wie das Handlesblatt in einem Artikel grade berichtet wird es einen "Machtwechsel" an der Spitze der Harvard Business School geben.

Es ist die Business School-Sensation der Saison: Kim Clark, Dean der Harvard Business School (HBS), verlässt zum 31. Juli den Chefessel der wohl prestigereichsten Business School weltweit.

HB BOSTON. Der 56-jährige folgt dem Ruf seiner Glaubensgemeinschaft, der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, und wird Präsident der weitgehend unbekannten Mormonen-Hochschule Brigham Young University im US-Bundesstaat Idaho.


Clark, der praktisch sein gesamtes Berufsleben an Harvard verbracht hat, hat die Harvard Business School in seinen zehn Jahren als Chef zur finanzstärksten Business School der Welt gemacht; allein das Stiftungsvermögen (endowment) beläuft sich heute auf über 1, 8 Milliarden US-Dollar.


Es gilt als wahrscheinlich, dass der nächste HBS-Dean aus den Reihen der Fakultät kommen wird. Als heißer Kandidat wird der Inder Srikant M. Datar gehandelt, der gegenwärtig als „senior associate dean“ für die lukrativen Weiterbildungsprogramme für Manager (executive education) verantwortlich ist.

Posted by Daniel Osterkamp at 09:33 | Comments (0) | TrackBack

19.07.05

Mid-Term Exam in Harvard

Okay, Montag war also der Tag. Das Mid-Term stand an. Das bedeutete für uns ein Teil mathematische Formeln und kleine Textaufgaben lösen, die in der Komplexität doch schon etwas anspruchsvoller waren, als das, was man von der Hochschule zu Hause gewohnt war. Sprich ein wenig Gehirn musste man da schon mitbringen und nicht nur stur auswendiglernen und Folien wiedergeben.

Der zweite Teil beschäftigte sich dann mit Fragen zum Corporate Governance, M&A und Dividendenpolitik. Nunja, dafür, dass unser Lehrer meinte, wir sollten ca. 50% unserer Zeit auf den Teil 1 und 50% der Zeit auf Teil zwei verwenden war ich beim zweiten Teil nach ca. 15 Minuten durch. Leider eine Enttäuschung in Sachen Schwierigkeitsgrad - oder verhalf mir da der ISM-Auswendiglern-Marathon zum Ende jeden Semesters den ensprechenden Vorteil, dass man alles relativ zügig hinschreiben konnte?! Naja, ich hoffe, dass man auch allles lesen kann *g*.

Das ganze Textpaket war dann 20% der Note.

Weitere 20% setzen sich aus dem Test am Ende des Semesters, weitere 20% aus einer Gruppenarbeit und jeweils 2 mal 20% für individual Research Arbeiten, die während der nächsten Wochen durchgeführt werden müssen.
Dieses wird leider zu Lasten meiner GMAT bzw. Diplomarbeitsschriebezeit gehen, da man hier doch relativ eingespannt ist. Aber ich bin noch guter Hoffnung, dass man alles unter einen Hut bekommen kann.

Für das Wochenende in zwei Wochen haben Sarah und ich einen Wochenendausflug nach New York geplant. Sie organisiert die Unterkunft und ich schaue mich grade nach Busunternehmen um, die von Boston nach New York fahren.

Posted by Daniel Osterkamp at 20:21 | Comments (0) | TrackBack

15.07.05

Midterm am Montag

Am Montag ist es dann soweit, der erste Midterm steht an, 50% der Zeit sind um und die erste Leistungskontrolle wird fällig.
Der belegte Kurs "Financial Strategy und Behavioural Finance" stellte sich bisher als mittelmässig schwer heraus. Das bedeutet, dass das Bedienen des neuen Taschenrechners eher eine Herausforderung war, als die Formeln oder die anwendungen der Standardsachen wie WACC, DDM oder sonstige Bewertungsformeln. Nunja, die Formeln wurden dann noch mit allen Möglichen varianten Erweitert und somit wird das ganze recht komplex. Allerdings mit ein wenig Vorkenntnissen gut zu bewältigen. Die Amerikaner wundern sich halt, dass man an deutschen Hochschulen keine Finanzmathematischen Taschenrechner mit Bond und Cash Flow Funktionen benutzen darf. Nein, wir machen das alles "old-school" und per Hand. Jedoch ist das witzige, dass wir in der Klausur dennoch den kompletten Lösungsweg hinschreiben müssen - also schreiben müssen wir alles, jedoch das Endergebnis wird dann per Funktion ausgerechnet (also nicht das, was auf dem Papier steht). Sprich da sind wir doch wieder da, dass man doch den deutschen Weg wählt, sich nur das Tippen erspart durch die eingebaute Funktion. Nunja, jedoch ist der Taschenrechner dann doch etwas gewöhnungsbedürftiger, aber alles zu bewältigen.

Nach dem Midterm, der 20% der Note ausmacht geht es an ein Gruppenprojekt (ebenfalls 20%) und danach an zwei Einzelprojekte jeweils 20% und nochmal ein Final Exam mit nochmals 20%.

Nach so viel Lernen haben wir uns überlegt morgen mal an den Strand zu fahren und dort den Tag zu verbringen, bevor es Sonntag + Montag in den Endspurt geht und dann die Klausur geschrieben wird.

Demnächst folgt dann noch ein Artikel über das Nachtleben (obwohl ich mich da bisher recht wenig auskenne, was Boston downtown angeht, aber wie mir scheint gibt es wohl zwei größere Regionen, wo was los ist). Hier in Harvard Yard ist eigentlich nur eines das Redline (JFK-Straße) und direkt gegenüber eine kleine Kneipe, wo alle hingenen, bevor man über die Straße zum Redline geht... aber dazu mehr zum späteren Zeitpunkt.

Posted by Daniel Osterkamp at 14:09 | Comments (1) | TrackBack

12.07.05

Höhere Mathematik mal anders

Jeder kennt bestimmt den Film "Good Will Hunting"? Nicht? Naja, dann halt die Kurzstory:

Kurzplot des Filmes Good Will Hunting

Will Hunting (Damon) is a genius who's living a rough life in Boston's south end, while being employed at a prestigious college in Boston, he's discovered by a Fields Medal winning Professor (Skarsgard) who eventually tries to get Will to turn his life around with the help of Sean Maguire (Williams), as Will begins to realize that there's more to himself then he thinks there is.

Es begann dann damit, dass quasi im Science Center (das Gebäude westlich neben der Mensa - siehe letzter Artikel) dieser Film gezeigt wurde. Sarah, eine Studentin aus Lousiana, hat mich dann gefragt, ob wir uns den Film ansehen. Klar, also nix wie hin, auch wenn ich den Film als etwas langweilig in erinnerung hatte. Was ich allerdings nicht wusste, dass es mehr war, als nur der Film. Quasi vor dem Film kam dann ein Student oder eine Art Showmaster vorne in den Hörsaal, der noch ein kleines Quiz veranstaltet hat. Zu Beginn wurde dann der Film, der angeblich hier in der Gegend gespielt haben soll, analysiert und ein wenig ins Lächerliche gezogen, bis dann der Mathepart kam. An der Tafel stand dann etwas mit Fourier Analysis und ich bekam erstmal einen Schrecken, was ich mir da mit meiner Diplomarbeit angetan habe, denn genau das habe ich auch in Ansätzen zur Frequenzanalyse benutzt und was benutzt wird, das muss auch erklärt werden. Naja, aber das Problem, welches dann an die Tafel in den Flur geschrieben wurde, war eigentlich - im nachhinein betrachtet - nicht sonderlich schwer. Also es wurde dann also für einen Blöden erklärt, was die Mathematik in dem Film auf sich hatte. Jedes mal, wenn es etwas zu lösen gab, wurde dann der Film gestoppt und das Mathematische erklärt.

Fazit: Ich habe einen netten Abend mit nem netten Mädel verbracht, einen Film gesehen, der ganz okay war und noch etwas über Matritzenrechnung oder weitere Probleme der Mathematik aus dem 19. Jahrhundert gelernt habe. So könnte man das deutsche Bildungssystem auch auf fordermann bringen. Einfach vor dem nächsten James Bond einfach alle Geheimwaffen und deren physikalischen Kräfte erklären und schon hat man nicht nur einen hoffentlich guten Film gesehen, sondern auch noch was fürs Leben gelernt...

Wer gerne die Aufgaben aus dem Film selbst ansehen möchte, der kann dieses gerne hier machen. Jedoch fehlt eine Aufgabe aus dem frühen 19 Jahrhundert, wo es darum geht Bäume zu malen, dessen Nodes (Stationen?) nicht verschiebbar sein durften. Wenn man ein wenig im JStor rumsuchen würde, dann würde man das Paper dazu finden, denn das hat man uns dann auch noch gezeigt und tatsächlich brüteten damals die schlausten Köpfe über das Problem!

Heute ist dieses jedoch alles Mathematikstoff der Universität und durchaus von einem normalsterblichen zu verstehen, wenn man es gut vorgetragen bekommt!

Posted by Daniel Osterkamp at 22:54 | Comments (1) | TrackBack

05.07.05

Amerika und das Weltverständnis

Eigentlich kann man Amerika ja keinen Vorwurf machen, dass sie sich als Weltverbesserer ansehen. Harvard, die Älteste Lerninstitution in Amerika wurde noch 150 Jahre vor der Unabhängigkeitserklärung gegründet. Auf den Toren zum Harvard Yard, wo ich täglich durchlaufen muss, um in die Mensa zu kommen (wenn man die "Kirche" überhaupt so nennen sollte?!), sieht man solche weisen Sätze stehen wie diese:

Diese Fotos zeigen einen beispielhaften Torbogen von beiden Seiten. Beim hereingehen wird man angehalten zu Wachsen in seinem Wissen - und beim Herausgehen soll man das gelernte zum Wohle des Landes und der Bevölkerung einsetzen.

Nunja, etwas gewöhnungsbedürftig solche Schriftzüge, da hinken unsere Universitäten doch etwas hinter her. Wie wäre es mit solch einem Schriftzug über unserer Mensa?

Tretet ein, um das Volk zu speisen und beim Herausgehen, berichtet allen von den dargebotenen Köstlichkeiten ;-)

Posted by Daniel Osterkamp at 21:30 | Comments (1) | TrackBack

30.06.05

Ich habe eine spanische Putzfrau

Wie ich heute festgestellt habe, habe ich sogar eine Putzfrau :). Als hätte ich nicht schon genug Luxus in meinem Einzelzimmerchen, da klopfte es unvermittelt an der Türe und es rief jemand mit einem spanischen Akzent - cleaning.

Ja, da habe ich dann nicht nein gesagt und die Dame hereingebeten, obwohl ich in den zwei Tagen wirklich keinen Dreck gemacht habe, aber wie sich herausstellte wird einmal die Woche das Badezimmer geputzt.

Nach getaner Arbeit hat sie dann noch diesen Zettel auf den Spiegel geklebt und ich stelle immer wieder fest, dass einfache Mittel genügen, dass die Angestellten ihre Arbeit auch gewissenhaft erledigen. So hat man direkt einen Namen zur Person, damit man bei Beschwerden weiss, wen man zur Sau machen muss ;-).

Oh man, manchmal haben die Amerikaner wirklich einen knall, wie z.B. auch die vielzahl der Cola Light sorten zeigt...

Posted by Daniel Osterkamp at 16:06 | Comments (1) | TrackBack

Die reichsten Unis Amerikas

Grade im Spiegel erschienen ein Artikel über die reichsten Universitäten in Amerika.

Club der Milliard�re: Die reichsten Universit�ten der USA - UniSPIEGEL - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten

Viele US-Hochschulen sind unfassbar reich. Gleich 47 zählen zum Club der Milliardäre - und hocken auf ihren gewaltigen Vermögen wie Dagobert Duck auf dem Geldspeicher. Das hindert die Unis im Dollarrausch keineswegs daran, die Studiengebühren nach Kräften zu erhöhen.

Vor zehn Jahren verfügten erst 17 amerikanische Hochschulen über Vermögen von mehr als einer Milliarde Dollar, inzwischen sind es 47. Addiert man das Vermögen aller US-Unis im Club der Milliardäre, so haben sie mehr Geld, als das Bruttosozialprodukt von Hongkong ausmacht: 160 Milliarden Dollar. Die meisten sitzen allerdings auf ihren Aktienpaketen wie Dagobert Duck auf seinem Geldspeicher. Das Motto lautet nämlich: "Wir müssen für schlechte Zeiten vorsorgen."

Geld wird in der Regel für Neu- oder Anbauten ausgegeben. Oder um Spitzenwissenschaftler anzuheuern. "Denn die besten können nur mit dicken Gehältern geködert werden", weiß Suzanne Welsh vom Swarthmore College in Pennsylvania.

11 von 15 Nobelpreisträgern wurden in den vergangenen zwei Jahren von Mitgliedern des Milliardärsclubs angestellt. Die Liste der Superreichen liest sich wie das Who is Who der akademischen US-Welt. Harvard - die reichste Uni - hat einer Übersicht der Nachrichtenagentur AP zufolge 22 Milliarden Dollar, Yale noch rund 12 Milliarden, Stanford liegt mit einem Vermögen von knapp 10 Milliarden auf dem fünften Platz.

Auch die Uni von Kalifornien hat ein paar Milliarden angehäuft, und das kleine, aber feine Boston College sitzt immerhin noch auf 1,1 Milliarden Dollar. Unter den fast 50 Milliardären sind übrigens nicht nur private Unis, sondern inzwischen auch jede Menge staatliche, darunter die renommierte Universität von Virginia und die Hochschule von North Carolina.

Aber das viele Geld hat nicht dazu geführt, dass die Studiengebühren gesenkt wurden. Die Gebühren des Milliardärsclubs wurden im Laufe von nur zehn Jahren um mehr als 60 Prozent erhöht.

Im Schnitt kostet ein Studium an einer der reichsten Unis mehr als 29.000 Dollar im Jahr. Die Universität von Richmond im Bundesstaat Virginia hat gerade angekündigt, dass man die Studiengebühren erneut anheben wird - und zwar um sage und schreibe 31 Prozent. Das bedeutet, ein Studium kostet dann exakt 34.850 Dollar.

Wer denkt, dass sei schon ein kräftiger Batzen, muss sich mal die Gebühren von Harvard oder Princeton ansehen. Die gehen rauf bis 50.000 Dollar im Jahr. Natürlich erhalten ein paar besonders bedürftige Studenten Stipendien, aber die Mehrheit zahlt die volle Summe.

Der Rechtswissenschaftler Henry Hansman von der Yale Uni ist der Meinung, dass die Hochschulen endlich aufhören sollten, für die Zukunft zu sparen. Sie sollten das Studium heute billiger machen: "Wenn jemand vom Mars kommen würde, müsste der doch denken, das hier ist doch alles ein einziger Hedgefond", so Hansman.

Studentin Annie Frederick vom Swarthmore College ist wie die meisten ihrer Kommilitonen der Ansicht, dass angesichts dieses Reichtums die Studiengebühren wirklich gesenkt werden könnten und sollten. Denn viele Studenten kommen kaum über die Runden.

Die Unis müssten nicht mal Angst haben, dass ihnen das Geld ausgeht. Die Studiengebühren machen nämlich nur einen Teil des Vermögens aus. Einen großen Batzen bekommen die Unis von Ehemaligen, die sich ein lebenslang ihrer Alma mater zugehörig fühlen. Hinzu kommt, dass Hochschulen wie Harvard kräftig investieren und auf zum Teil riesigen Aktienpaketen sitzen.

Selbst wenn man jährlich ein paar Millionen für erstklassige Lehrer und Hightech-Ausrüstungen ausgibt, fällt das kaum ins Gewicht. Aber darum geht es gar nicht mal. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass viele Hochschulen sich buchstäblich in einer Art Dollarrausch befinden: Aus einer Milliarde sollen zwei gemacht werden. Und aus zwei schnell drei.

Wie heißt es doch in Deutschland: Geiz ist geil? Dieser Spruch trifft auf die meisten Mitglieder des Milliardärsclubs voll und ganz zu.

Posted by Daniel Osterkamp at 07:47 | Comments (0) | TrackBack

28.06.05

Computerraum

Daran sollte sich die ISM mal ein Beispiel nehmen :-).

Nur am Rande gesagt haben die hier in der 53 Church Street einen Computerraum, wo Studenten FREI drucken können und die Computer sind ausnahmslos Apple G5 Dual Prozessor mit 23" Cinema Displays. Holla. Ich sage euch, da macht das Arbeiten spass und es geht fix. Das Personal ist sehr versiert und erklärt einem auch direkt, wenn was nicht klappt wieso und warum, auch wenn man total unbedarf ist, was Computer angeht.

Naja, seltsamerweise hatten sie aber noch vernetzungsprobleme mit ein paar Macs und dem Drucker und ich hatte das Glück mich in die Reihe zu setzen, die davon betroffen war. Aber es standen ja noch bestimmt 40 weitere Computer da herum, die darauf warteten benutzt zu werden.
Wenn ich da mal einen mit nach Hause nehmen könnte. Alleine so ein Monitor kostet ein paar Tausend Euro...

Mal ganz zu schweige von der Software, die installiert war...

Posted by Daniel Osterkamp at 16:39 | Comments (0) | TrackBack

26.06.05

Telefonnummer und Postadresse

So, einige Leute haben danach gefragt, wie man mich dann erreichen kann.
Das ist im Grunde ganz einfach. Per Telefon einfach von Deutschland aus die 001 für die USA wählen und dann 617-49-3-2045 und er landet direkt bei mir am Telefon.

Natürlich ist auch hier anzuraten, eine Billigvorvorwahl von billiger-telefonieren.de vorweg zu wählen.

Postalisch bin ich unter:

Daniel Osterkamp
c/o Harvard Summer School
068 Adams Mail Center
Cambridge, MA 02138-7520

Posted by Daniel Osterkamp at 22:43 | Comments (0) | TrackBack

Ankunft im riesen Zimmer

So, der erste Eindruck: Bitte lass das Zimmer in Ordnung sein. Okay, es war zwar relativ alt und hat, wie alle Räume, keine Klimaanlage, doch, dass ich alleine ein ca. 70 Quadratmeter großes Appartement für 3 Leute mit 2 Schlafräumen, Wohnzimmer, Flur, Bad und jede Menge Abstellräume bekommen würde, damit hätte ich nicht gerechnet und es steht auch nur ein Name an der Türe und das ist meiner. Sprich, so wie es aussieht habe ich hier massig Platz und für 2 Tage darf ich auch Gäste beherrbergen.
Leider lohnt das nicht, mal eben vorbeizukommen. Aber wer will, der darf :-).

So, später stelle ich mal Fotos rein, nachher ist noch ein "mandatory" Meeting mit den Hall Tutors und dann mal schauen.

Es ist übrigens Bullenheiss hier - vertraut NIE dem Wetterbericht auf der Homepage, der stimmt vorne und hinten nicht. Aber es soll wohl erst die letzten beiden Tage so warm geworden sein. Nichtsdestotrotz werde ich schnell noch in die Dusche springen und dann mal zum Treffen gehen.

Posted by Daniel Osterkamp at 18:18 | Comments (0) | TrackBack

23.06.05

Universitätsgelände

Wer sich gerne einmal einen kleinen Überblick über das Kampusgelände verschaffen will, dem stehen die folgenden Karten zur Verfügung. Der Blick stellt schnell fest, dass der Kampus relativ groß ist. Das gesamte Willkommensprogramm findet mitten im Kampus am Harvard Yard statt. Wo ich demnächst genau wohnen werde, das wird sich herausstellen. Es kann gut sein, dass ich, da ich einen Postgraduate Kurs gewählt habe und auch alle Auflagen dafür erfüllen muss, dann auch bei den Postgraduates einquartiert werde.

Das alles wird sich am Samstag Abend wohl entscheiden, wenn ich angekommen bin. Ich hoffe mal, dass die Amerikaner pfleglich mit meinen Fingern umgehen, wenn es darum geht Fingerabdrücke abzugeben bei der Einreise - Normal sollte diese Registrierung alleine schon ein Grund sein, nicht mehr nach Amerika zu reisen, aber da will ich hier mal eine Ausnahme machen. Überwachungsstaat halt. ;-).

Hoffentlich lassen die mich nach den Zeilen noch rein... hehe...

Also sobald ich mehr weiss, poste ich es hier.

Posted by Daniel Osterkamp at 16:53 | Comments (0) | TrackBack