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13.08.05

Final Exam Harvard

Okay, man soll ja nicht rummoppern oder mosern, aber wie bitte soll man das alles lernen, was einem hier vorgesetzt wird. Geschweige denn, dass man nichtmals bei gescheiten Temperaturen lernen kann.

Einige gehen zum Lernen dann mit der Harvard Decke, die jeder geschenkt bekommen hat zum Fluss und legen sich dann in die Sonne, um zu lernen. Sorry, aber bei über 30 Grad Celsius und ner hohen Luftfeuchte - ja das gibts auch hier und nicht nur in Asien! - wird das Gehirn regelrecht gebraten. Also für mich ist das nichts zum lernen, wenn ich ehrlich bin.

Ein gewisser Professor unserer Hochschule sagte mal, dass die optimale Umgebungstemperatur für das Gehirn 13° Celsius sei. Dann arbeitet es am effektivsten. Somit ist auch geklärt, wieso die meissten Universitäten in den USA im kühleren Norden sind und nicht im Süden, wo es dauerhauft so warm ist.

Ja, mangels Klimaanlage habe ich mir erstmal eine kalte Dusche gegönnt und versuche nun die Gedanken zu sammeln, bevor es in einer Stunde dann in die Annenberg Hall zum Essen geht.

Dienstag steht dann die letzte Prüfung an, die für 20% der Endnote zählt. Irgendwie bereitet man sich dann auch nur für 20% vor, statt für 100%, wie in Deutschland. Ob ich das System nun besser oder schlechter finde, das mag dahin gestellt sein. Es ist definitiv arbeitsintensiver habe ich den Eindruck.

Posted by Daniel Osterkamp at 13.08.05 15:56

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